Leider nur der vierte Platz im Final Four

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Leider nur der vierte Platz im Final Four

(STS) Am Osterwochenende fand das Final Four im DMV-Pokal statt. Analog zum Handball qualifizieren sich die vier Mannschaften, die alle Pokalrunden schadlos überstanden haben.

Kleiner Rückblick:

Im Juli 2017 (!) traten wir in der ersten Runde des DMV-Pokals an. Gegner war damals der heimstarke MGC Paderborn, bei dem man sich unheimlich schwer tat. Dank eines phänomenalen Rücklaufs an der Bahn 17 von Dölphi, mit dem keiner mehr gerechnet hat und dem Nervenkostüm des Paderborners Schlussspielers an der Bahn 18 verdankten wir es, dass wir eine Runde weiterkamen. Es folgten drei Heimspiele gegen Herrscheid, Kerpen und Lüdenscheid, die man souverän gewinnen konnte. Im Viertelfinale musste man zum Aufsteiger in die erste Liga nach Homburg. Mit Hilfe von Patrick Behringhausen, der uns im Schnelldurchgang die Bahnen lehrte, spielerischen Können von Büdi und Tim, sowie das Glück des Tüchtigen, dass Seve sein Spiel unentschieden gestalten konnte, waren wir für das Final Four qualifiziert.

Das Final Four:

Neben unserem Team nahmen am Final Four die Favoriten aus Mainz und Dormagen, sowie die Mannschaft vom MSK Neheim-Hüsten, die man bestens aus der zweiten Liga kennt. Natürlich hoffte man, gegen diese Mannschaft antreten zu dürfen, da es das vermeintlich leichteste Los waren. Natürlich waren das auch die Gedanken der Neheimer, dass ein Halbfinale gegen uns für sie ebenfalls die Chance am größten ist, als gegen die vermeintlich unschlagbaren Teams aus Mainz und Dormagen.

Es kam wie es kommen sollte, wir durften gegen Neheim antreten. Hochmotiviert ging es am Ostersamstag in die Halbfinalpaarungen. Leider lief es in der ersten Runde nicht so, wie es unser Team erhofft hatte. Ein paar Fehler hier, wenige Asse da, und man schaffte sich eine schlechte Ausgangslage. Olli lag 11 Schläge gegen Florian Becker zurück, Büdi gegen Robin Dickes bereits sechs. Knips war gegen Annika Dellmann nicht chancenlos und lag nur wenige Schläge zurück. Tim holte eine kleine Führung gegen Philipp Lewin raus, wie auch Noah gegen Laura Klöckner.

Nach der zweiten Runde wurde die Lage nicht besser. Olli und Büdi lagen immer noch weit zurück. Florian Becker und Robin Dickes spielten eine sehr gute zweite Runde und hielten konstant ihren Vorsprung. Auch bei den anderen Paarungen blieb es eng. Die Hoffnung legte man in die dritte Runde, da auf Filz immer noch viel passieren kann.

Olli konnte viele Schläge aufholen, ließ aber einige Chancen noch liegen, am Ende reichte es, wie bei Knips, nicht zu einem Sieg. Tim holte locker seinen Sieg, wie auch Noah, der sehr dominant gegen Lauro Klöckner spielte und mit 10 Schlag Vorsprung gewann. Nun lag es an Büdi. Robin Dickes zeigte aber keine Nerven, spielte sehr gutes Filzgolf und gewann seine Partie. Somit stand es am Ende 4:6 gegen Neheim, die verdient in das Finale einzogen. Für unsere Mannschaft ging es im Spiel um Platz 3 gegen Dormagen-Brechten.

Die Ausgangslage am Ostersonntag war klar. Alle Spieler mussten einen guten Tag erwischen, damit eine Chance auf das Treppchen bestand. Auf verlorenen Posten war von Anfang an Tim gegen Sebastian „Brezel“ Heine. Mit dem eigenen Ziel, den drei Runden Platzrekord aufzustellen ging Brezel ans Werke. Tim gab aber nie auf und konnte immerhin die letzte Runde für sich entscheiden. Trotzdem blieb es bei einer hohen Niederlage. Knips erwischte keinen guten Tag und war ebenfalls chancenlos gegen Alexander Junkermann. Bei den anderen Partien war es aber enger als gedacht.

Olli spielte gegen Vanessa Peuker deutlich besseres Minigolf wie am Vortag, musste sich aber am Ende mit einer knappen Niederlage geschlagen geben. Lediglich ein Schlag trennte ihn vom unentschieden, zwei somit zum Sieg. Büdi spielte gegen Robin Hettrich, der aber nach der ersten Runde aufgrund einer Erkrankung gegen Anne Bollrich ausgewechselt wurde. Das war die Chance für Büdi auf den doppelten Punktgewinn. Büdi spielte an diesem Tag ebenfalls viel besser und nutzte seine Chance und gewann seine Partie.Und Noah? Er trat gegen Patrick Bothmann an. In Runde 1 legte er los wie die Feuerwehr und lag nach der Mitte der Runde deutlich in Führung. Leider spielte er in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut, so dass er mit einem knappen Rückstand in die nächsten Runden gehen. Den Rückstand konnte er trotz sehr guter Leistung nicht mehr aufholen. Patrick Bothmann spielte seine ganze Erfahrung aus und gewann seine Partie letztendlich mit 5 Schlag Vorsprung. Somit stand am Ende ein deutliches 2:8. Trotzdem ging man erhobenen Hauptes aus der Partie, hatte man sich doch ein wenig rehabilitiert.

DMV-Pokalsieger wurde der MGC Mainz. In einem knappen Match, dass erst auf den letzten drei Bahnen von Marcel Noack gegen Lauro Klöckner entschieden wurde, konnten sich die Mainzer gegen Neheim durchsetzen.


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