Leider keine erste Liga für Wesel in 2019

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Leider keine erste Liga für Wesel in 2019

(MaBü) Zum dritten Mal in Folge ging für das Team des 1.MSC Wesel um den Aufstieg in die erste Liga. Dieses Mal ging es auf die anspruchsvolle Bahn des Tempelhofer MV nach Berlin. Der Gegner war dieses Jahr, wie vor zwei Jahren, die 1.Mannschaft des MGC Göttingen, die überraschender Weise letzter in der 1.Bundesliga wurden.

Schon am späten Dienstagabend wurde in einem Kleinbus angereist. Da Knipps und Büdi schon am Wochenende vorher die Anlagen kennengelernt hatten, konnte direkt am Mittwochmorgen effizient in Kleingruppen trainiert werden. Bis zum Turnier wurden nur noch Kleinigkeiten geändert. Dies sollte schon vorteilhaft sein, da die Zeit für zwei Anlagen knapp bemessen war.
Auf einer der schwersten und selektivsten Betonanlage Deutschlands darf man sich niemals ausruhen. Die Anlage hat es in sich. Es fängt schon mit einem kuriosen Schlag an Bahn 1 an. Selten spielt man einen weichen langsamen Zentrierball auf zwei Banden vor dem Endkreis. Dann geht es weiter mit einem Vorbandenschlag an Bahn 4. Dort muss die Richtung sowie das Tempo stimmen. An Bahn 7 ist eine zwei immer ein sehr gutes Ergebnis. Im Mittelfeld muss man sehr gut schlagen, aber dann immer noch kein Ass garantiert ist. Man denkt man hätte eine gute Runde am Schläger kann Bahn 15 und 16 ein Strich durch die Rechnung machen. Aber auch Bahn 17 und 18 sind mit exakten Vorbandenschlägen nicht einfach.

Die Eternitbahnen sind sehr gut zu spielen, aber trotzdem sehr selektiv.

Nach gutem Training auf beiden Anlagen musste anders wie in der zweiten Liga ein Ersatzspieler bestimmt werden. Diese Entscheidung fiel nicht leicht. Tobi wurde von Teamkapitän Büdi nach reichlicher Überlegung bestimmt. Zumindest vom Ergebnis im Turnier auf Beton die richtige Entscheidung. Hintergrund war hier auch auf Eternit handlungsfähig zu sein. In der Aufstellung Seve, Knipps, Ralle, Marc, Büdi und Tim ging es Mann gegen Mann auf Beton los. Leider verlor Seve schon in der ersten Runde gegen den fulminant aufspielenden Startspieler der Göttinger Steven Böttcher satte 8 Schlag. Böttcher zauberte eine 27 auf den Beton. Hier asste er von Bahn 8 bis 14 durch und machte noch an Bahn 16 und 18 einen Fehler.

Knipps gewann gegenüber seinem Gegner Andreas von dem Knesebeck einen Schlag. Ralle bestätigte in Runde 1 seinen Trainingsergebnisse und erzielte mit 29 Schlägen ein sehr gutes Ergebnis, womit er gegenüber seinem Gegenspieler Peter Nowsky sechs Schläge gewann. Leider verloren die Spieler Marc, Büdi und Tim in der ersten Runde jeweils Schläge, sodass die Weseler nach Runde eins sieben Schläge hinter den Göttinger hinterherhinkten. In Runde zwei sollte sich das Blatt gegenüber den Göttingern erst einmal drehen. Mit einer sehr guten 182er Mannschaftsrunde (31,30,32,30,29,30) wurden die sieben Schläge Rückstand in einen Vorsprung von einem Schlag gedreht. In Runde drei schlug das Pendel wieder leicht für die favorisierten Göttinger. Mit 188 zu 191 setzen sich die Göttinger mit 2 Schlägen an die Spitze.
In Runde vier sollte es bis zum dritten Spieler Ralle weiter eng bleiben. Dort hatten die Weseler den Rückstand von zwei Schlägen in einen Vorsprung von einem Schlag gedreht. Wie schnell es aber wieder in die andere Richtung gehen konnte und Schläge zu verlieren, sollten die letzten 3 Spieler der Weseler sehen. Dort verloren sie satte 12 Schläge auf die mit 89 Schlägen sehr gut aufspielenden Schlussspieler der Göttinger. Damit hatte Göttingen nach vier gespielten Betonrunden 758 Schläge (Schnitt 31,58) und Wesel 769 Schläge (Schnitt 32,04).

Das Resümee des ersten Tages war, mit einer ansprechenden Leistung ging das Team aus Wesel hinten raus etwas die Luft aus. Die Ansprache von Teamkapitän Büdi war eindeutig. Mund abwischen, Kopf hoch und am nächsten Tag mit Teamspirit angreifen.

Am Sonntag hatte sich das Wetter ein wenig geändert. Nicht mehr so sonnig und 5 Grad kühler sollte es werden. Mit einer super Präsenz auf dem Platz holten das Team in der fünften Runde Schlag für Schlag auf, sodass mitten in der Runde schon 7 Schläge aufgeholt waren. Leider wurde durch einige kleine Unachtsamkeiten zum Ende hin Schläge verschenkt. Aber trotzdem waren es nur noch 8 Schläge Rückstand. In Runde sechs nach dem zweiten Spieler Knipps noch 4 Schläge. Mit guten 21 Schlägen verlor Christian Zielaff allerdings gegen eine starke 19 von Peter Nowsky zwei Schläge. Die Positionen 4-6 spielten in der Summe pari, sodass es nach der zweiten Runde mit 1027 zu 1033 Schlägen nur noch 6 Schläge Rückstand waren. Damit war über die Hälfte der 11 Schläge aufgeholt. Leider war die Aufholjagd in Runde sieben dann beendet, da die Erste sich dort drei eher schlechte Runden erlaubte. (24,26,24). Durch die sehr gute 19 von Büdi schmolz der Abstand noch ein wenig. Trotzdem waren es nach der Runde wieder 12 Schläge. Mit der Ansage mit erhobenem Hauptes aus dem Duell zu gehen, wurde weitergekämpft. Daraus folgte die beste Mannschaftsrunde von 130 Schlägen. Mit zwei abgeknapsten Schlägen waren es am Ende 10 Schläge Rückstand. 1292 zu 1302 Schläge.

Die Erste hat gegen einen starken Gegner aus Göttingen sehr gut gespielt. Leider hat in jeweils einer Runde auf jedem System die Kompaktheit gefehlt. Dies reicht auf diesem Niveau die nötigen Schläge zu verlieren, die zum Sieg fehlen. Man kann aus dem Turner einiges positives. Der Entwicklungsprozess der jungen Spieler Seve, Ralle, Marc und Tim ist deutlich zu sehen. Sehr auffällig war das eine funktionierende Mannschaft auf dem Platz stand, die niemals aufgegeben hat.

Auf ein neues im nächsten Jahr. Es wird wieder angegriffen.

Hier die Ergebnisse:
Severin Blümer: 225 Schläge
Ralf Knippschild: 215 Schläge
Christian Zielaff: 212 Schläge
Marc Wisnewski: 224 Schläge
Markus Büdenbender: 208 Schläge
Tim Blöcker: 218 Schläge


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